Interwiew mit Frau Schäfer

Birgit Schäfer ist Managementtrainerin und Coach. Sie bringt langjährige Vertriebserfahrung und Führungserfahrung aus dem Dienstleistungsbereich mit. Seit mehr als 20 Jahren ist sie als Trainerin und Coach mit dem Schwerpunkt Kommunikation, Führung und Resilienz tätig. Als ausgebildete Körpersprache- und Stimmtrainerin reichert sie Ihre LiveTutorien im KommunalCampus mit praxisnahen Tipps an. 

 

KommunalCampus: Frau Schäfer, Sie sind seit Anfang an beim KommunalCampus dabei - was hat Sie überzeugt, als Dozentin bei uns mitzuwirken? 

 

Schäfer: Frau Degener, Geschäftsführerin von MoreBUSINESS GmbH hat Herrn Bode auf einer Veranstaltung kennengelernt und war begeistert von der Idee des KommunalCampus – zum einen, dass Kunden auch Mitglieder sind, die sich untereinander vernetzen. Zum anderen von der konzeptionellen standardisierten Vorgehensweise: Von der Vorbereitung über die Durchführung bis zur Nachbereitung. Da ich schon viele Jahre mit Frau Degener erfolgreich zusammenarbeite und die Zukunftskompetenzen begleite, hat sie mich zum KommunalCampus „gebracht“.  

 

KommunalCampus: Sie bieten aktuell eine Lerneinheit zu Work-Life Balance auf der Plattform an – ein Thema, dass längst auch in der Verwaltung angekommen ist. Wie kann sich der Leser den Ablauf und die Inhalte vorstellen? 

 

Schäfer: Im Vorfeld bereiten sich die Teilnehmenden anhand der Lernmaterialien mit der Bedeutung und Gewichtung der unterschiedlichen Lebensbereiche vor und reflektieren ihre individuelle Situation. Im Onlinekurs haben die Teilnehmenden Gelegenheit, sich auszutauschen, Impulse und Strategien für eine bessere Work-Life-Balance zu erhalten und wir üben kurze alltagstaugliche Entspannungsübungen, die eine gute Wirkung haben, um Stress abzubauen. 

 

 

KommunalCampus: Sie sind ausgebildete Körpersprache- und Stimmtrainerin – mit diesem Hintergrund ist für Sie die Leitung der modernen Online-Lernformaten, wie auch der KC sie nutzt, sicherlich von Ihrer Ausbildung geprägt: Haben Sie als Expertin Tipps für unsere Leser, wie man sich in den virtuellen Formaten am besten „gibt“ bzw. verstanden wird? 

 

Schäfer: In Online-Formaten ist es besonders wichtig, dass wir deutlich sprechen. Deutlicher als wir es in Präsenz tun würden, wenn der Gesprächspartner auch die Bedeutung über die Lippenbewegungen wahrnehmen kann. Online ist die Übertragung häufig verzögert, deshalb sollten besonders Schnellsprecher darauf achten, dass sie ihr Tempo zügeln. Den Bildausschnitt finde ich auch wichtig. Man sollte sich so ins Bild rücken, dass auch die Mimik zu sehen ist. Denn das schafft Vertrauen. Wir sollten weder die Folien, noch die Kamera mit den Augen fixieren – das führt zu einer monotonen Sprechweise. Besser ist ein weicher Blick, der nicht fixiert ist. Und wenn dann noch die Perspektive stimmt und die Kamera in Augenhöhe ist, dann kann nicht mehr viel schiefgehen. 

 

 

KommunalCampus: Vielen Dank für diese Tipps! Haben Sie bereits weitere Ideen für Kurse, die eventuell sogar im Gespräch mit unseren Teilnehmern zustande kamen und die Sie zukünftig anbieten werden? 

 

Schäfer: Ideen für weitere Kurse haben wir immer 😊. Der Bedarf an psychischer Gesunderhaltung, mentaler Ausgeglichenheit und Stresskompetenz wird immer größer. Kommen Sie gerne auf uns zu! 

 

 

KommunalCampus: Und unsere Abschlussfrage: Was würden Sie Kommunen raten, die dem Beitritt zum KommunalCampus noch unentschlossen gegenüberstehen? 

 

Schäfer: Ich würde den Kommunen raten, es auszuprobieren und Erfahrungen mit dem KommunalCampus zu sammeln. Die Konzepte, die Kommunikation, die Gestaltungsspielräume und das Angebot wird überzeugen!